Der Kompost ist fertig!

 

Das ganze Jahr hat man, mehr oder weniger stark im Garten gearbeitet. Es kommt immer auf den Garten selber auch an. Erstens einmal, wie groß der Garten ist und wie aufwändig. Man kann ja einen 8.000m² Garten haben, reine Wiesenfläche wird alle 14 Tage mit dem Rasenmähertraktor bewältigt, und fertig!

 

Oder man pflanzt Blumen und Staucher, Hecken und Rosen, Wilde Käuter und Obstbäume. Bäume und Hecken brauchen einen Schnitt, Blühpflanzen Wasser und Pflege.

Tiere (Anmerkung: Hühner) brauchen Futter und Aufzucht.


Alles in allem, machen Sie Mist! Gehaltvollen wunderbaren Bio-Mist! Die Hühner lassen nicht viele Abfälle liegen. So kommt auch kein kleineres Getier (Anmerkung: Mäuse), weil die Hühner fressen einfach alles. Bei mir bleiben auch keine Knochen von Hühnern und Wachteln übrig, weil die frisst der Hund (auch die Hühnerknochen) und auch die Katzen. Bei uns wird einfach wirklich alles verwertet, bis aufs letzte Detail. Nur die Plastikfolien aus dem Handel, müssen in die Tonne. 

 

Jetzt im Herbst, Mitte September ist unser Kompost fertig! Feststellen kann man dies, wenn kein Getier, keine Insekten und keine Mistwürmer drinnen sind. Wann kann man den Kompost "anstechen" und des kommt wunderbare dunkle Erde zum Vorschein. Ich muss dazu sagen, bei mir ist die Verrottung schon so gut, ich brauche diesen gar nicht mehr zu sieben.

 

Was darf denn alles auf einen Kompost?

Grasschnitt und Unkraut,

Heu und Stroh

Karton


Karton wird gerne von den Tauwürmern gefressen, die sich auch am Misthaufen aufhalten.


Karton wird auch zum Mullen - abmullen von Flächen verwendet und kommen daher feucht auf den Mist.

Blätter und Äste

 

Kleine Äste sind immer wieder wichtig, weil sie lockern den Mist auf und es kommt Luft dazu. Reiner Grasschnitt braucht auch immer trockernes Material dazwischen, so auch Blätter und Äste eine andere Konsitenz bieten.

Pflanzliche Küchenabfälle, gekocht oder roh, einheimische und exotische Früchteabfälle (Banane, Orangen- und Zitusschalen), Eierschalen.

Gewebe, Federn, (Gewebe nur zerkleinert) - Federn bitte nass machen.

Brennessel-Blätter und -Stauden düngen gut, Beinwellblätter als Kompost-Starter.

Tierdung:

 

Tierdung ist ganz wichtig! Städter oder Kleigartenvereine wissen, wo man guten Tierdung - Hühner oder Pferdemist bekommt. Es sind kleinstlebewesen als auch Organismen nötig, damit der Mist/Kompost wirklich auch etwas "wird". Wichtig ist, dass dieser Dung nicht aus Großbetrieben genommen wird, weil dieser mit Antibiotika durchsetzt ist, die die Massentierhaltung mit sich bringt.

 

Mein Kompost ist heute, 15.9.15 fertig geworden und ich bringe ihn auf die Flächen, Rasenflächen, unter Sträucher und später auch auf meinen Beeten aus. Man kann die gute Erde natürlich auch kaufen, wie ich es auch oft schon bemerkt habe, wie Nachbarn dies tun. Ich möchte für mich aber lieber keine synthetischen Auflockerer in der Erde haben,

und auch keine synthetischen oder künstlichen Dünger.

Wie man den Kompost richtig zusammensetzt, zeigt auch dieser schöne Film, den ich gerne weiterempfehle:

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