Wissenswertes über Wachteln!

Wachteln können in guter Haltung ca. 3-4 Jahre alt werden. Der Legebeginn bei den Wachtelhennen beginnt ab der fallweise 5. Lebenswoche, sicher ab er 8, - 10. Die Wachteln sind ab Schlupf rd. 4 cm groß. Wachtelhähne werden ab der 5. Woche geschlechtsreif. Abhängig von der jew. Rasse kann man Wachteln ab der 3./4. Lebenswoche am Geschlecht unterscheiden. Die Legeleistung abhängig wie die Wachtel gehalten wird, nimmt ab dem 1. Lebensjahr leicht ab. Die Befruchtungsrate der Männchen nimmt ab dem 7. Lebensmonat bereits stetig ab. Hennen kann man ca.  1-2 Jahre zur Zucht einsetzen, danach sollte man auch diese austauschen.

 

Es gibt verschiederne Lege (=Japan) Wachteln.

 

Die meist gehaltene Wachtel ist die mittelschwere Linie, da man aus dieser Eier und Fleisch im guten Maß erziehlen kann. Die Fleischwachtel, schwere Linie ab 450 Gramm ist nur bedingt zur Speiseeiergewinnung geeignet, da der Futterverbrauch doch um einiges höher ist und die Tiere nicht gesund aufgezogen werden können.
Die leichte Wachtel wird bevorzugt nur zur Gewinnung von Speiseeiern gehalten, da der Futterverbrauch gering ist. Jedoch unterscheidet sich dieser nicht maßgeblich zur normalen Legewachteln. Der Vorteil von der normalen Legewachtel ist der größere Anteil an Muskelfleisch.

 

Wachteln sind ab  5 - 6 Wochen geschlechtsreif. Von diesem Alter her sind die zuviel an männlichen von den weiblichen zu trennen. Das bedeutet ab dann müssen die zuviel an männlichen Tieren gechlachtet werden. Das perfekte Alter zum Schlachten der männlichen Tiere sind im Alter von 7 Wochen, danach verlieren sie wieder an Gewicht.

 

Haltung

Die Wachteln können ganzjährlich bei uns gehalten werden. Im Winter ist eine Außenvoliere (zugfrei, warmer isolierter Stall integriert, marder- und fuchssicher, Wasser darf nicht gefrieren) nötig oder in einem Stall. Wachteln können Minustemperaturen aushalten, jedoch sollten Temperaturen unter - 10 Grad vermieden werden. Ohne künstliches Licht machen Wachteln eine Legepause im Winter, es wird geraten dies den Tieren zu gönnen.

Dies kann auch in einem Stall geschehen ohne künstliche Lichtquelle. Die Zwerge fühlen sich dort auf jeden Fall sichtlich wohler.

Für Wachteln gibt es keinerlei Impfungen, da kein Impfstoff zugelassen ist.
Wachteln mausern 2 x pro Jahr (Federnwechsel), meistens im April und im Oktober. Währenddessen stellen die meisten Tiere stellen das Legen komplett ein oder legen nur noch vereinzelt.

 

Manche Tiere hacken sich gegenseitig bis auf´s Blut oder der Wachtelmann wird von den Hennen gepeckt. Solche Tiere sollte man voneinander trennen. Verletzungen gibt es auch tw. durch das gelegentliche Auffliegen der Tiere gegen Stallungen, hier bitte jeweils den Grad der Verletzungen feststellen und Abhilfe schaffen. Schwellungen im Kopfbereich und leichte Wunden heilen ohne Zutun recht gut und schnell. Auch blutige Flügel heilen restlos ab. Gebrochene Flügel sind recht selten. Sollte jedoch die Kopfhaut abgezogen sein (was leider vorkommen kann) und der blanke Schädel ist zu sehen, ist das Tier sofort zu erlösen. Entweder durch Schlachtung oder durch den Tierarzt.

 

Um genesene Tiere wieder in die Gruppe zu integrieren ist viel Zeit und Beobachten nötig. Das Tier war lange Zeit weg, die Gruppe kennt es nicht mehr.


Bei Wachteln kommt dies sehr häufig und heftig vor. Ausschlaggebend ist hier die richtige Gruppeneinteilung und viel Platz und noch wichtiger das Verhältnis zwischen Hennen und Hähnen.

 

Falls man die Möglichkeiten hat (z.B. Etagenställe) immer einen Hahn mit ca. 4-5 Hennen halten. Keine Tiere später zu der bereits vorhandenen Gruppe dazusetzen, die Gruppe hat sich bereits zusammengefunden und hat eine "Hackordnung" festgelegt, später dazugesetzte Tiere werden in den meisten Fällen nicht geduldet und schwer verletzt, in einzelnen Fällen führt dies zum Tod.

 

Das Leittier kann ein Hahn oder sowohl auch eine Henne sein!

 

Es sind jedoch auch immer Tiere dabei, die außergewöhnlich heftig reagieren, obwohl all dies beachtet worden ist. Solche Tiere muss man separieren oder anderweitig unterbringen. Das Temperament der Tiere, besonders der Hähne kann sich auch im Laufe des Alters ändern und eine ruhige Gruppe bekommt plötzlich Probleme. Verletzte Tiere immer separieren und eine Eingliederung später wieder probieren.

 

Man kann auch nur Hähne halten. Nur sollte dafür der Stall oder die Voliere besonders großzügig gewählt werden, das Futter eiweißarm und es sollten keine Wachtelhenne in Reichweite zu sehen oder zu hören sein; so kann das Zusammenleben von Solo-Hähnen gut funktionieren. 

 

Wachtelküken erforderliche Temperatur
 Schlupftag...  Temperatur.........
Beschreibung
1. Tag 37 °C


2. Tag 37 °C

3. Tag 37 °C

4. Tag
ab dem 4. Tag je 1°C pro Tag weniger
7. - 14. Tag von 34 bis 27°C

14. - 21. Tag von 27 - 20 °C


21. - 30. Tag

(4 Wochen)

von 20 - 11°C

5 Wochen

+ 4 °C

Manche Hennen beginnen die ersten kleinen Eier zu legen. Bei Hähnen Geschlechtsreife!


6 Wochen - 3 °C

7 Wochen
 
8 Wochen
 Hennen normaler Legebeginn.
9 Wochen
 
10 Wochen
 


Lichtquellen bei der Aufzucht: