Brahma

Farbschlag: Weiss-Schwarzcolumbia (kurz: WSC)

Das Brahmahuhn ist ein friedliches schönes Huhn, wo auch die Hähne nicht überaktiv sind.

 

Eine Gruppe Brahmas kann man gut  im eigenen Garten halten.  Es sollte für 3-5 Tiere eine Fläche von 300-500m² Freilauf (Wiese) vorhanden  sein, dafür werden sie  hand- bis streichelzahm.

 

Diese Hühner kommen auch mit niedrigen Zäunen, 40 - 80 cm Höhe aus. Man freut sich über die Tiere und über manche Eier auch im Winter! Und auch immer wieder  über Küken, weil sie einen rein natürlichen, guten Brutrieb haben. Brahmahennen  sind ab April "gluckig" und brüten auch gerne.

 

 

Fotoalbum/Video sowie Brahma-Sonder-Artikel von Herrn Erich Koller (RÖK)

Brahma (von vorne und von hinten)
Brahma (von vorne und von hinten)

Brahma´s haben eine Legeleistung rd. 140 Eier pro Jahr. Sie gute Winterleger und sind verhältnissmäßig zahm. Sie sind das Gartenhuhn schlechthin, weil sie fliegen nicht, sondern kommen mit einem rd. 60 cm hohen Zaun aus. Sie brauchen viel Auslauf, weite Flächen (keine Volierenhaltung möglich) viel Grünfutter und einen hohen Eiweissanteil (Insekten) im Futter.

 

Zahmer Brahmahahn (Größenvergleich) Foto aus 2011
Zahmer Brahmahahn (Größenvergleich) Foto aus 2011

Die Brahmahähne sind weniger krähfreudig. Sie sind aber auch sexuell weniger aktiv. Das bedeutet, dass die Eier oft schlecht befruchtet sind und aufgrund der vielen Federn eine Befruchtung oft noch dazu daneben geht. Daher wird die Haltungsweise von 1.1 oder 1.2  (1 Hahn 1-2 Hennen) empfohlen.

 

Die Paar-Haltung mancher Rassen (Brahma´s, Zwerg/-Seidenhühner) ist eine sehr Harmonische. Der Hahn  widmet sich seiner Henne meist sehr liebevoll. Er hat mehr Zeit für sie, als wenn er eine ganze Schaar beaufsichtigen müsste.

 

Um einen Junghahn zu einem bestehenden Hahn zu integrieren, muss er entsprechend jung sein. Er wird vom Althahn akzeptiert, da er während der Integration noch uninteressant ist und ihm noch keine Hennen "abspenstig" macht. Später ordnet sich der Junghahn unter, auch wegen seines freundichen Wesens, auch wenn er ausgewachsen größer ist als die Hähne anderer Rassen.

 

Henne - Größenvergleich, Foto aus 2011
Henne - Größenvergleich, Foto aus 2011

Eine weitere Besonderheit sind die Federn an den Läufen, die vorwiegend an den Außenseiten der Läufe zur Seite wachsen. Die Brahmas haben einen kleinen Kamm, ihre Kopfform ähnelt der eines Adlers.

Diese Hühnerrasse zeichnet sich durch einen sehr ruhigen Charakter aus, sie sind eher zurückhaltend und werden leicht zutraulich. Die Hennen haben einen ausgeprägten Bruttrieb. Die Küken sollten im Frühjahr schlüpfen, da sie langsam wachsen und ebenso langsam befiedern.

Brahmas sind bei allzu starker Aufregung ziemlich empfindlich und bekommen bei zu großer Aufregung nur allzu leicht einen Herzschlag. Die Tiere fallen dann scheinbar ohne erdenklichen Grund einfach um.  Brahmas gehören zu den großen und schweren Hühnern. Dies hat den Vorteil, dass sich Raubvögel generell davor scheuen, diese Sorte von Hühnern zu jagen.

Ein Brahmahahn ist gut 75 cm hoch und hat ein Gewicht von 3,5 bis 5 Kilo. Eine Brahmahenne wiegt 3 - 4,50 Kilo. Das Ei-Gewicht hat ca. 70 Gramm.