Unsere Hühnergeschichte seit Beginn an ...

 

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Hier der chronologische Verlauf meiner Hühnerhaltung:

Schon als 5-jähriges Mädchen lernte ich in Wien Döbling bei meinem Großvater die erste Hühnerschar kennen. Sie sprangen mir noch direkt in die Futterschüssel sodass ich fast Angst bekam. Aber mein Opa hat sie auch immer schon - auch die Hennen - von Zeit zu Zeit geschlachtet.

Später, mit ca. 8 Jahren, ist mir dann völlig zufällig, eine zahme Lachtaube zugeflogen.

 

Siehe Bild links Originalfoto.

In Gloggnitz angekommen, habe ich mir die erste Gruppe Legewachteln im April 2009 zugelegt. Rein wildfarbene Wachteln 1 Hahn mit 6 Hennen.

Im Mai 2010 eine Gruppe Sulmtalerküken im Alter von 7 Wochen zieht zu uns ein, Vier Hennen und ein Hahn. Die ersten Eier gab es an kürzesten Tag, dem 21. Dezember 2010.


21. Dezember 2010

Wir essen unsere ersten eigenen Eier von unseren Legehennen!

 


Oktober 2010

Da der Sulmtalerhahn sexuell so aktiv ist und die Hennen Rücken ohne Federn, wurden noch 2 Grünleger-Hybride, 2 Braunes Legehuhn und 2 Silberhalshennen eingesetzt. 


August/Sept. 2011

Wir erweitern unsere Gruppe um 2 Brahmahennen und 1 Hahn.

 


27. März 2012:

Erste eigene Naturbrut aus Brahma und Sulmtaler Hahn. Ergibt Mischlinge, sowie reinrassige Brahma und reinrassige Sulmtaler. 

Mitte April 2012:

Erstellung unserer Website bei Jimdo. Die Website wird nach und nach erweitert. Sobald Junghühner zu vergeben sind, werden diese aktuell eingestellt. Ziel ist es, besser erreichbar zu sein und sich mit anderen auszutauschen zu können. 

Mai 2012: Die ersten Küken werden zu Junghühnern. Einige sind sehr zahm (siehe Bild).

Bio-Kükenkorn
Bio-Kükenkorn

Juni 2012: Wir stellten auf Voll-Bio um. Daraufhin wurde alles vorbereitet, damit der neue Nachwuchs bereits von Beginn an auch  Vollbio ernährt werden kann. Wo gibt es Bio-Kükenkorn?

Juli 2012: Die Umstellung auf Vollbio ist gut geglückt und abgeschlossen. Nachdem  wir in der Presse gelesen haben, dass das Raika-Lagerhaus 600.000 Tonnen (!!) Gen-Soja und uns unbekannte Mengen Gen-Mais pro Jahr verkauft die als Futter für Hühner und Kühe dienen, sind wir froh unsere Biohühner für Eier und Fleisch selbst zu produzieren.

Oktober 2012: Wir haben heuer unsere Stallhygiene etwas später als im letzten Jahr abgeschlossen. Es ist auch schwieriger an 100% rein biologische Produkte zu kommen, als herkömmlich in der Spritzmittel-Hühnerindustrie zur Anwendung kommt.

 


Februar 2013: Ein Seidenhuhn-Paar kommt hinzu. Der Hahn ist blutsfremd.

frisch gedämmt ...
frisch gedämmt ...

April bis Mai 13: Teilsanierung des Hühnerstalls mit einer Dämmung. Auch unsere Nachbarin gab uns das Feedback, dass beide Hähne nun nur leise in der Früh zu hören sind.

Guter Zuchterfolg im Juni/Juli/August 2013 mit den Rassen Brahma wsc und dem Zwerg-Seidenhuhn; nebenbei werden aus Import Marans und das Dt. Lachshuhn angeboten.

Dez. 2013: Wir erweitern um Jap. Seidenhühner (normalgroß) in den Farben Gelb, Schwarz und Wildfarben; die Zwerg-Seidenhühner um Schwarz und Wildfarbig.


Symbolbild
Symbolbild

Jänner 2014: Unser Online-Hühnertagebuch, das es bereits seit Ende 2012 gibt, wird für alle Interessenten und Kunden zum Mitlesen freigegeben. Ein Blick hinter die Kulissen, so zu sagen. So können Hühnerkäufer die Aufzucht ihrer Tiere bis zum Junghühneralter verfolgen.


Juli 2014: Es wird die Rasse Zwerg-Sulmtaler als Eier- und Fleischlieferant aufgenommen, um dem TTIP entgegenzuwirken. Denn sehr viele Hühnerkunden möchten nur Legehühner und bei dieser Rasse können die Hähne bei uns bleiben. Werden gegessen, weil so ein Biohuhn ohne Mast und ohne Wachstumsbeschleuniger einfach ein gesundes leckeres Fleisch darstellt, fernab jeglicher industrieller Zucht. 

Geschlachteter Zwergsulmtaler-Hahn, küchenfertiges Gewicht.
Geschlachteter Zwergsulmtaler-Hahn, küchenfertiges Gewicht.

April 015: Wegen Nachbarschaftlicher Differenzen aufgrund der Krähfreudigkeit der Zwergsulmtaler, wird diese kleine Sorte bei uns wieder "vor die Tür" gesetzt, überzählige Zwergsulmtaler geschlachtet (und selber gegessen). Und auch erfolgt dieses "Ausgliedern" weil unsere Biolege-Wachteln, insbesondere die vermehrt vorkommenden Hähne, die nicht zur Zucht geeignet sind, sehr leckere Selbstversorgung darstellen. Ich bin froh, dass ich seit Dezember 2010 keine Eier mehr kaufen musste und auch seit dieser Zeit kein Fleisch mehr aus dem Marktsektor "Lebensmittelhandel",

Symbolbild
Symbolbild

April 015: Ausbaupläne zur Überdachung des Zwergenauslaufes werden gesetzt. Die Lage mit einem Nachbarn "eskaliert". Der Nachbar führt an, dass seine Kinder nicht mehr schlafen können, obwohl die Bahn (Anm.: ÖBB-Südstrecke mit Last- und Personenzüge) auch die ganze Nacht durch fährt. Nur die Hühner stören und die Gemeinde führt ein Wort diesbezüglich mit. Das bei uns ringsum, sogar in 70 Meter Großnutztiere auf der Weide stehen, ist der Gemeinde egal, weil diese Betriebe zahlen Steuern. Zum Glück ist per Gesetz nicht festgelegt, welche Hühneranzahl (per Stück pro Huhn) man als Haustiere halten darf. Die BH/Neunkirchen / Amtstierarzt spricht nur von der Menge gut gehaltener Tiere laut Tierschutzgesetz.

Symbolbild
Symbolbild

Oktober 015: Hühnerbestand ist reduziert. Es gibt nur mehr eine Gruppe mit 1.10 gemischte Hühner, 2 Brahmahennen, 2 Mixhennen, Zwergseidenhuhn in Weiss und Gesperbert, sowie Zier- und Legewachteln. Das Interessante an der Sache ist, dass die Wachteln keinen interessiert. (....).